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Spätzle selber machen – so einfach geht´s!

Ich arbeite am liebsten mit einem Spätzle-Schlitten. Damit kann ich lange Spätzle oder Knöpfle machen und ich finde, die Handhabung ist so am einfachsten - auch für Nicht-Schwaben.

Spätzle selber zu machen ist wirklich keine Zauberei. Im Gegenteil! Die Zutatenliste für die Spätzle ist sehr, sehr kurz. Man kann die Spätzle als Beilage verwenden, die Menge bei der Herstellung ganz leicht anpassen, Käsespätzle daraus machen oder sie in kleinen Portionen aufteilen, einfrieren und bei Bedarf auftauen. Einen Nachteil gibt es jedoch: Das Abspülen und Saubermachen danach ist unangenehm, weil der Spätzleteig in Verbindung mit heißem Spülwasser quasi zu Zement wird. Trotzdem lohnt sich das Spülen! Denn selbst gemachte Spätzle schmecken einfach soviel besser als gekaufte! Wer außerdem Weizenmehl nicht so gut verträgt, kann auch mit anderen Mehlen, zum Beispiel Dinkelmehl, experimentieren und sich leckere selbst gemachte Spätzle zaubern. Das Rezept für die Spätzle habe ich aus dem Bayerischen Kochbuch, damit gelingen sie immer und auch Anfänger können damit nichts falsch machen.

Zutatenliste für selbst gemachte Spätzle:

Zubereitungszeit: 20 min

  • 300 g Mehl
  • 200 ml Wasser
  • eine Prise Salz
  • 3 Eier
  • 50 g Butter
  • einen Spätzlehobel*

In eine Schüssel das Mehl geben, eine kleine Kuhle in die Mitte drücken. Die Eier, das Salz in die Kuhle geben. Jetzt fängt der körperlich anstrengendste Teil an: Mit einem Holz-Kochlöffel rühren. Nach und nach das Wasser zugeben und immer weiter rühren bis der Teig glatt ist. Der Spätzleteig ist fertig, wenn er glatt ist und Blasen wirft. Erst dann kann man den Teig weiter verarbeiten.

Der Spätzleteig sollte glatt verrührt sein und Blasen werfen.

Der Spätzleteig sollte glatt verrührt sein und Blasen werfen.

Einen großen Topf Wasser aufsetzen, großzügig salzen und zum Kochen bringen. Wenn das Salzwasser kocht, den Spätzle-Schlitten am Topfrand richtig anlegen und den Teig zügig in den Schlitten füllen. Dann mit dem Schlitten hin- und herfahren bis der Teig vollständig in das kochende Wasser gelangt ist. Für lange Spätzle langsamer mit dem Schlitten fahren, für Knöpfle einfach schneller mit dem Schlitten hin- und herfahren.

Für lange Spätzle den Spätzle-Schlitten langsam hin- und herfahren, für Knöpfle einfach schneller fahren.

Für lange Spätzle den Spätzle-Schlitten langsam hin- und herfahren, für Knöpfle einfach schneller fahren.

Den Schlitten vom Topf nehmen, vorsichtig umrühren und die Spätzle kochen lassen. Die Spätzle sind fertig, wenn das Wasser schäumt und die Spätzle an die Wasseroberfläche steige. Am einfachsten geht es, wenn man einfach mal ein Spätzle herausfischt und probiert. Wenn die Spätzle gar sind, kann man sie mit einer großen Schaumkelle aus dem Wasser schöpfen, kurz abtropfen lassen und in eine große Schüssel geben, 1 bis 2 Butterflocken darauf geben und warm stellen.

Die Spätzle sind fertig und gar, wenn das Wasser schaumig aufsteigt und die Spätzle an die Wasseroberfläche aufsteigen

Die Spätzle sind fertig und gar, wenn das Wasser schaumig aufsteigt und die Spätzle an die Wasseroberfläche aufsteigen.

Den Teig nach und nach mithilfe des Spätzle-Schlittens wie oben angegeben verarbeiten. Fertig sind die Spätzle! Guten Appetit!

Tipp: Die Spätzle passen als Beilage zu Braten, Geschnetzeltem, Rahmsaucen. Wer möchte kann Bergkäse oder Gouda darüber hobeln und mit gerösteten Zwiebeln garniert als Käsespätzle servieren. Möchte man die Spätzle portionieren und einfrieren, dann lässt man sie am besten sehr gut abtropfen und packt sie dann in Gefrierbeutel oder Dosen.Das Rezept habe ich übrigens aus dem Bayrischen Kochbuch. Guten Appetit wünscht euch eure Johanna!

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