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Pizza Bianca mit dem besten Hefeteig ever!

Pizza Bianca: Pizzabrot mal anders!

Meine Pizza Bianca sieht zwar mehr nach Focaccia als nach Pizza aus, dafür ist sie aber mit dem besten Hefeteig aller Zeiten gemacht! Und dass es keine flache Pizza geworden ist, liegt eher an meiner nicht-vorhandenen Geduld. Ich habe mir einfach einen Arbeitsschritt gespart und das ganze so gemacht. Dem Geschmack hat das rein gar keinen Abbruch getan. Denn geschmeckt hat sie wunderbar! Ein Vorteil meiner Improvisation? Ich habe gesehen, dass sich der Hefeteig ganz schnell auch mit Oliven, Walnüssen, Peperoni oder gegrillten Paprika füllen lässt. Der Hefeteig für diese Pizza ist also vielseitig und eurer Fantasie sind bei der Füllung keine Grenzen gesetzt. Ich habe die dreifach Menge Teig gemacht und gleich noch Pizza damit gebacken. Aber zuerst einmal kommt hier das Rezept für die Pizza Bianca mit dem genialen Hefeteig, der jede selbst gemachte Pizza zu einem Highlight macht! Alles, was ihr braucht ist ein bisschen Zeit. Denn der Hefeteig dauert. Die Mühe und die Zeit lohnt sich aber!

Pizza Bianca – diese Zutaten braucht ihr für eine Pizza bzw. Focaccia:

Zubereitungszeit: 30 Minuten plus 24-26 1/2 Stunden zum Gehen und Ruhen

  • 300 g Pizzamehl (Type 00)
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Trockenhefe
  • 225 ml lauwarmes Wasser
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 2-3 Zweige Rosmarin
  • 80-100 g Feigenkonfitüre
  • Mehl zum Arbeiten
  • 1 Backblech oder einen Pizzastein

Und so geht die Pizza Bianca:

Mehl, Zucker und das Salz in einer großen Schüssel vermischen und in der Mitte eine kleine Kuhle formen. Die Trockenhefe in 225 ml Wasser auflösen. Das Hefewasser und und 1 EL Olivenöl in die Kuhle in der Mehl-Schüssel geben und mit einem Kochlöffel verrühren bis ein klebriger Teig ohne Mehlinseln und -klumpen entstanden ist. Den Teig mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen, nicht zugigen Ort 20 Minuten gehen lassen.

Dann den Teig falten. Dazu an der hinteren Schüsselwand mit einer Teigkarte (oder mit kaltem Wasser befeuchteten Händen) unter den Teig fahren, diesen nach oben ziehen und zu sich über den übrigen Teig legen. Die Schüssel um 90 Grad drehen und den Teig  wieder falten. Insgesamt von jeder Ecke, also viermal, falten. Den Teig wieder abdecken und weitere 20 Minuten gehen lassen. Dann die Prozedur weitere 2-mal wiederholen. Danach die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und abgedeckt für 20-24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Ich habe den am Samstagmittag gemacht und ihn bis Sonntagnachmittag im Kühlschrank gelassen. So geht das zubereiten am Sonntag echt schnell! Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben. Der Teig ist wirklich sehr feucht und klebrig, aber das gehört sich so! Den Teig mit Mehl bestäuben und abgedeckt rund 1 Stunde lang Raumtemperatur annehmen lassen. Den Backofen auf Ober- und Unterhitze mit Pizzastein bzw. Backblech auf 250 Grad vorheizen. Den Rosmarin waschen und fein hacken.

Den bemehlten Teig vorsichtig zu einem Rechteck (20 x 30 cm) formen. Dabei soviel Luft wie möglich im Teig lassen und so wenig wie möglich kneten oder drücken. Die eine Hälfte des Fladens mit der Feigenkonfitüre bestreichen und mit Rosmarin bestreuen. Die andere Hälfte auf den Fladen klappen, wieder zu einem flachen Fladen (25 x 25 cm) drücken und an den Rändern andrücken. Ich habe das nicht so flach gedrückt, deshalb ist es bei mir keine flache Pizza, sondern eher ein Focaccia geworden. Mit den Fingern vorsichtig Vertiefungen in den Teig drücken, mit übrigem Olivenöl bestreichen und mit etwas Salz und Rosmarin bestreuen.

Die Pizza vor dem Backen noch einmal 30 Minuten gehen lassen. Dann mithilfe eines Backpapiers auf den heißen Pizzastein bzw. das Backblech gleiten lassen und die Pizza 13-15 Minuten goldbraun und knusprig backen. Die Pizza aus dem Ofen nehmen und heiß genießen.

Mein Tipp: Die Pizza Bianca passt hervorragend zu Antipasti, Salaten, zum BBQ oder einfach nur zu etwas Käse und einem Glas Wein!

Pizza Bianca. Oder mehr Focaccia?

Eigentlich ist meine Pizza Bianca dank meiner nicht vorhanden Geduld eher ein Focaccia geworden. Trotzdem lecker!

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Der GU Verlag hat mir das Reisehunger-Kochbuch freundlicherweise zur Rezension zur Verfügung gestellt. Lieben Dank dafür!

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