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Heute geht´s mit Rania, Petra und Maqlubah nach Jordanien

Zu Jordanien gehört für mich Maqlubah.

Wer kennt die Szene aus Transformers 2? Wüste, Felsen, Sand und mittendrin Optimus Prime mit den Transformers auf der Suche nach einem Geheimversteck? DAS ist Petra. Das ist Jordanien. Zumindest eine Seite von Jordanien. Denn das kleine, aber feine Land in Vorderasien hat noch mehr zu bieten als traumhafte Kulissen, eine wunderschöne Königin, verlassene Felsentempel und Wüste. Unzähliges mehr. Und ein paar von diesen Schönheiten in Jordanien zeige ich euch heute bei meiner „Kulinarischen Entdeckungsreise„, zu der Sarah Zahn vom Foodblog Das Knusperstübchen uns eingeladen hat. Kommt mit!

Die kulinarische Entdeckungsreise

Dinner4Friends ist bei der kulinarischen Entdeckungsreise dabei! Mit uns gehts nach Jordanien!

Jordanien ist ein kleines Land. Es ist ein bisschen größer als Österreich und grenzt an Israel, Syrien, Irak und Saudi-Arabien. Neben der Felsenstadt Petra sind auch die Strände vom Toten Meer ein beliebter Touristenmagnet Jordaniens. In der Hauptstadt Amman pulsiert das Leben. Auf den Märkten gibt es alle Leckereien aus dem Orient. Und natürlich Tee. Heißen, schwarzen, süssen Tee. Da Jordanien ein bisschen so etwas wie „die Schweiz im Mittleren Osten“ ist, konnte man Jordanien als Tourist bislang relativ sicher besuchen. Wir reisen in unserer Fantasie  nur mit der Gabel in der Hand und machen uns auf zur kulinarischen Entdeckungsreise nach Jordanien.

In Jordanien gibt es – ganz klar – orientalische und arabische Küche. Denn im Orient verwischen Ländergrenzen, Gerichte, Rezepte und traditionelles Essen. Aus dem ganzen Orient darf es etwas sein. Und das heißt: Köstlichkeiten ohne Ende und vieles davon ist vegetarisch oder vegan. Dazu zählen HummusFul Medammas (Bohnenpüree) oder Tabouléh und natürlich: Sarma, gefüllte Weinblätter, die zwar richtig viel Arbeit machen, aber die Mühe lohnt sich! Alles Gerichte, die inzischen regelmäßig bei uns auf dem Tisch stehen. Vor allem Hummus. Denn ich bin Hummus-süchtig. Außerdem gibt es in Jordanien oft Linsen. Bei uns gibt es sie meist in Form von Eintopf oder Suppe. Die Vielzahl an orientalischen Gemüse, Salaten und vegetarischen Gerichten macht mich als Beilagenesser glücklich und zufrieden. Nicht zu vergessen die ganzen süßen Sachen. Von Datteln über Feigen, Mandeltaschen, Baqlava, Knafeh und Co. gibt es natürlich auch in Jordanien am Schluss des Essens einfach traumhafte Nachspeisen.

Jordanisches Essen

Bei unserem jordanischem Abendbrot schleicht sich auch schon mal Kibbeh (vorne im Bild) aus der Türkei ein.

Das Gericht, das ich euch heute vorstelle dauert etwas länger und ist definitiv etwas besonderes: Maqlubah. Der Aufwand lohnt sich allerdings! Es schmeckt wunderbar und lässt sich auch für einen kleinen Besucheransturm gut vorbereiten.

Maqlubah ist ein jordanisch-arabisches Gericht mit Reis, das auf Deutsch übersetzt so viel wie ‘umgedreht’ bedeutet. Dazu gibt es bei uns geröstete Mandelblättchen, Cacik (eine Joghurtsauce) und einen kleinen, typisch arabischen Salat aus Gurke, Tomate, Zitronensaft und Minze. Aber seht selbst. Ich wünsche euch viel Spaß und guten Appetit bei der kulinarischen Entdeckungsreise nach Jordanien!

Maqlubah – das braucht ihr:

Zubereitungszeit 60 min

  • 750 g Parboiled Langkornreis
  • 500 g Karotten
  • 1 Blumenkohl (nach Belieben auch Zwiebeln, Kartoffeln oder Auberginen)
  • 4-6 Hähnchen-Schenkel
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 300 g Joghurt
  • 1 Bund Petersilie
  • Mandelblättchen zum Bestreuen
  •  Öl zum Frittieren

Den Reis unter fließendem Wasser waschen und anschließend mit heißem Wasser bedecken und quellen lassen. Das Öl zum Frittieren erhitzen (Temperatur-Probe mit dem Holz-Kochlöffel, wenn man den Holzlöffel in das Öl auftaucht und Bläschen am Stiel auftauchen, dann ist das Öl heiß genug zum Frittieren). Karotten und Blumenkohl (und restliches Gemüse) waschen, putzen und in kleine (ca. 4 cm) Stücke schneiden. Das Gemüse nacheinander knusprig frittieren und in eine Schale mit Küchenpapier Abtropfen lassen. Dann die Hähnchenschenkel im Öl frittieren und  ebenfalls Abtropfen lassen.

Einen großen Topf mit dem Frittiergut (zuerst das Fleisch, dann das Gemüse) und zum Schluss mit dem Reis füllen. Den Topf mit Brühe auffüllen und kurz aufkochen lassen, dann auf niedriger Temperatur rund 30 min leise köcheln lassen bis der Reis gar ist und die die Brühe vollständig aufgesogen ist.

Zum Schluss den Topf samt Inhalt auf eine große Servierschale mit Rand (Zahine) stürzen mit den Mandelblättchen bestreuen und zusammen mit der Joghurt-Sauce und einem kleinen arabischem Salat (mit gehackter Gurke, Tomate, Zitronensaft und Minze) servieren. Wer mehr über die orientalische Küche wissen möchte, dem kann ich den Foodblog Desert Candy (http://desertcandy.blogspot.co.at) empfehlen.

Ein kleiner Salat mit Minze, etwas Joghurtsauce und geröstete Mandelblättchen passen wunderbar zu Maqlubah.

Ein kleiner Salat mit Minze, etwas Joghurtsauce und geröstete Mandelblättchen passen wunderbar zu Maqlubah.

In Jordanien gibt es natürlich auch köstliche kleine Snacks. Bei uns zuhause sieht ein orientalisch-jordanisches Abendbrot dann so wie auf dem Foto aus. Auf den Tisch kommen Hummus, salzig eingelegte Gurken, Tomaten-Oliven-Salat, Kibbeh (rechts vorne im Bild), Kisir (Bulgursalat) und Kibbeh Nayyeh (vorne im Bild, mit gebratenem und gewürzten Rinderhackfleisch gefüllte, frittierte Bulgurknödel, die allerdings zu ovalen Eiern geformt werden und hier ganz vorne im Bild sind).

Jordanisches Essen

Abendbrot auf jordanisch: Mit Kibbeh Nayyeh (vorne im Bild), salzig eingelegten Gurken, Hummus und Tomaten-Oliven-Salat.

Welches Gericht aus einer Länderküche hat euch total überrascht und begeistert? Ich bin gespannt auf eure kulinarischen Entdeckungen!

 

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