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Fischeintopf mit Erbsen: Abenteuerlich gewürzt, aber so köstlich!

Portugiesischer Fischeintopf: Abenteuerlich gewürzt, aber sooo köstlich!

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber bei uns gibt es nicht so oft Fisch. Zum einen mag ich Gräten nicht so gern und Tilapia-, Pangasius- oder Seelachsfilet schmecken mir auch nicht wirklich. Und Fischstäbchen sind mir ein Graus. Obwohl ich sonst Paniertes und Frittiertes sehr, sehr gern mag. Außerdem haut es mich fast um, wenn ich in der Wohnung Fisch brate, und womöglich vorher noch paniere. Für solche Fälle hätte ich gern eine Outdoorküche. Brei uns gibt es deshalb meistens Forelle mit Gemüse in Alufolie aus dem Backofen. Vielleicht auch mal geräucherte Makrele und natürlich Thunfisch.

Aber wie ich schon geschrieben habe, bin ich ein großer Fan von dem Reisehunger-Kochbuch von Nicole Stich aus dem GU Verlag. Und darin habe ich diesen Fischeintopf aus Portugal entdeckt, der mich sofort fasziniert hat. Denn gewürzt wird mit Zimt, geräuchertem Paprika und Kreuzkümmel. Das war neu für mich, aber ich habe mir diese Gewürz-Kombination sehr, sehr lecker vorgestellt. Also habe ich mich mal dran gemacht. Wie immer habe ich einige Zutaten weggelassen oder ersetzt. Aber seht selbst, hier ist die Zutatenliste für den portugiesischen Fischeintopf. Und die Zutaten einzukaufen ist schon der schwierigste Teil von dem ganzen! Versprochen!

Portugiesischer Fischeintopf – das braucht ihr dafür:

Zubereitungszeit: 40 Minuten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 1 Dose (240 g) Kichererbsen oder 1 Pack. frische Erbsen á 500 g zum Pulen
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 1 TL geräuchertes, mildes Paprikapulver
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Dose (400 g) geschälter Tomaten
  • 600 ml Fischfond (oder Gemüsefond)
  • 1-2 TL Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • 300 g festes, weißes Fischfilet (z.B. Kabeljau oder Steinbeißer)
  • nach Belieben 1 Handvoll Blattspinat
  • nach Belieben 1/2 Bund Koriandergrün

Und so geht der portugiesische Fischeintopf:

Hat man erst einmal alle Zutaten zusammen, dann liegt der schwierigste Teil schon hinter euch! Alles andere geht jetzt kinderleicht!

Die Zwiebel und die Karotte schälen, putzen und in feine Würfel schneiden. Die Kichererbsen in einem Sieb unter kalten Wasser abbrausen oder die frischen Erbsen pulen.

Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebel und die Karotte dazu geben. Alles mit Zimt, Kreuzkümmel und dem Paprika bestäuben und alles solange anrösten bis die Gewürze anfangen zu duften. Dabei darauf achten, dass die Zwiebel nur glasig wird, nicht bräunt.

Dann die Kichererbsen (oder Erbsen), die Tomaten und das Lorbeerblatt hinzugeben, mit dem Fond aufgießen und 8-10 Minuten leise köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Spinat waschen, verlesen und abtropfen lassen. Das Fischfilet waschen, trocken tupfen und in 3-4 cm große Stücke schneiden.

Spinat und Fischfilet zum Eintopf geben und rund 5-8 Minuten bei niedriger Hitze den Fisch gar ziehen lassen.

Inzwischen den Koriander waschen, trockentupfen und grob hacken.  Den Fischeintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon ist er servierfertig.

Nach Belieben den Fischeintopf auf den Tellern mit dem Koriander bestreuen. Ich habe stattdessen einfach Weißbrotwürfel in Butter angebraten und als Croutons auf den Fischeintopf gelegt – Das waren zwar einige Kalorien mehr, aber es schmeckt einfach wunderbar! Guten Appetit!

Der GU Verlag hat mir das Reisehunger-Kochbuch freundlicherweise zur Rezension zur Verfügung gestellt. Lieben Dank dafür!

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