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Bayerisches Kochbuch: zeitlos gut und hilfreich

Zeitlos, umfassend und mehr als nur bayerische Küche: Das Bayerische Kochbuch ist seit 80 Jahren ein Standardwerk unter Kochbüchern.

Allein das Cover vom Bayerischen Kochbuch* bietet schon einen beruhigenden Anblick. Ein gefüllter Braten, eine Leberknödelsuppe, eine Breze, Radieschen, ein Salat und eine Halbe Bier mit perfekter Schaumkrone. Unverändert, ohne Allüren und seit Generationen ist das Bayerische Kochbuch ein Klassiker in der Küchen-Bibliothek. Dabei täuscht der Name. Denn in dem Standardwerk, das bereits seit 80 Jahren in deutschen Haushalten vertreten ist, findet der Koch-Begeisterte viel mehr als nur bayerische Küche. Auch klassische Gerichte aus der deutschen Küche sind auf den über 900 Seiten vertreten. Zwar wird Quark als Topfen und Sahne als Rahm bezeichnet, aber das ist schon das bayerische. Außerdem: Auch diese Worte werden für Nicht-Bayern übersetzt. Rezepte für Poularde, Wiener Schnitzel, Serbisches Reisfleisch, Gugelhupf, Schwarzwälder Kirschtorte oder Käsepastetchen sind im Bayerischen Kochbuch genauso zu finden wie Tipps zur vegetarischen Ernährung, Schon- und Diätkost oder Mikrowellenkunde. Deshalb finde ich, dass es ein Schatz mit deutschen Küche ist.

Viele, aber kurze Rezeptbeschreibungen und wenige Bilder: Das Bayerische Kochbuch ist seit rund 80 Jahren ein fast unveränderter Klassiker.

Viele, aber kurze Rezeptbeschreibungen und wenige Bilder: Das Bayerische Kochbuch ist seit rund 80 Jahren ein fast unveränderter Klassiker.

Das Bayerische Kochbuch gehört zur Erstausstattung im eigenen Haushalt

Wer zuhause bei Mama die Spätzle oder die Knödel liebt, der ist dankbar für das Bayerische Kochbuch aus dem Münchner Birken-Verlag. Es lindert definitiv das Heimweh, wenn man in seiner eigenen Küche erste Gehversuche unternimmt. Der große Vorteil des Bayerischen Kochbuchs ist ganz klar: Es ist nie belehrend, sondern erklärend. Es erleichtert Anfängern sich in der Küche zurecht zu finden und bietet auch erfahrenen Hobbyköchen noch neue Herausforderungen. Kurz und knapp, aber immer verständlich und nachvollziehbar werden die Rezepte erklärt. Es gibt auch ausführliche Einführungen in Warenkunde, Ernährungswissenschaft sowie in Küchen-Technik und Koch-Lehre. Im Kapitel zu Fleisch gibt es beispielsweise detaillierte Abbildungen, wo welches Stück Fleisch bei Rind, Schwein, Kalb und Co. sitzt und für welche Zubereitungsart das Fleisch am besten geeignet ist.

Auch die verschiedenen Zubereitungsarten werden ausführlich erklärt und anhand der Grundrezepte verständlich erklärt. Kochen, Grillen, Schmoren, Braten, Dünsten – umfassend, einfach und trotzdem schnell verständlich aufgeführt. Fortgeschrittene können die Grundrezepte dann leicht ändern und anpassen.

Das Bayerische Kochbuch kommt mit sehr wenigen Bildern aus, die schon seit Jahrzehnten unverändert bleiben. Doch genau das erwartet man von diesem Kochbuch. Dass es abseits modischer Trends und Küchen-Schnick-Schnack daher kommt und durch Fachwissen und Erfahrung überzeugt. Und genau dass tut es. Unvergessen bleibt mir mein erster Versuch Spätzle zu machen! Mit dem Rezept aus dem Bayerischen Kochbuch ist es kein Problem gewesen und ich bin vor Stolz auf meine Spätzle fast geplatzt. Sie waren ausgezeichnet und genau aus diesem Grund gibt es für mich keine Alternative zu diesem Kochbuch, um Klassiker aus der deutschen Küche zuzubereiten. Ein weiteres unschlagbares Argument: Für 25 Euro ist das Kochbuch eine günstige Anschaffung für das ganze Leben und jeden Cent wert.

Auf welches Kochbuch könnt ihr in eurer Küchenbibliothek keinesfalls verzichten?

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